Keine Cloud. Kein Auftragsverarbeitungsvertrag.
Der ausgefüllte Bogen geht vom iPad direkt in Ihren Praxisordner. Unsere Server bekommen ihn nie zu sehen.
Was bei einer Cloud-Lösung passiert
Der ausgefüllte Bogen wird an einen Server des Anbieters übertragen und dort verarbeitet. Damit ist der Anbieter Auftragsverarbeiter: Es braucht einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO, eine Prüfung seiner technischen und organisatorischen Maßnahmen, und bei jeder Datenschutzprüfung in Ihrer Praxis steht die Frage im Raum, wo die Gesundheitsdaten Ihrer Patienten liegen.
Was bei PraxBox passiert
Der Bogen wird auf dem iPad ausgefüllt und unterschrieben. Von dort geht das fertige PDF über eine verschlüsselte Verbindung direkt in einen Ordner in Ihrem Praxisnetz — Ihren Computer oder Ihr NAS. Unsere Server sehen davon nichts: Sie kennen Ihr Konto, Ihr Abo und welche iPads freigeschaltet sind. Einen Patientendatensatz haben sie nie gesehen.
Die ehrliche Grenze
Ganz ohne Internet geht es nicht: Die App prüft in regelmäßigen Abständen, ob Ihre Lizenz noch gültig ist. Dabei werden ausschließlich Kontokennung und Gerätekennung übertragen — keine Patientendaten, keine Formularinhalte, keine Namen. Fällt die Verbindung aus, arbeitet die App mit einer Nachfrist weiter; erst danach wechselt sie in den Lesemodus. Wer eine Anwendung sucht, die überhaupt keine Internetverbindung herstellt, ist bei uns nicht richtig.
Was daraus folgt
Kein Auftragsverarbeitungsvertrag nötig
Wir verarbeiten keine Patientendaten in Ihrem Auftrag — es gibt keine, die bei uns ankommen. Für Konto- und Abrechnungsdaten gilt die Datenschutzerklärung.
Löschung auf dem iPad
Nach der Übertragung in den Praxisordner wird der Vorgang auf dem iPad nach einer einstellbaren Frist automatisch gelöscht. Das Gerät ist Durchgangsstation, kein Archiv.
Art. 9 DSGVO im Blick
Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Weil sie das Praxisnetz nicht verlassen, bleibt die Verarbeitung dort, wo sie ohnehin stattfindet — in Ihrer Praxis.
Was Ihre Praxis selbst absichert
Weil die Daten bei Ihnen bleiben, liegt auch ihr Schutz bei Ihnen. Das ist kein Nachteil, sondern die Kehrseite der Kontrolle:
- Den Netzwerkordner so einrichten, dass nur berechtigte Personen hineinsehen
- Die Sicherung des Praxis-Computers oder NAS — die Formulare liegen dort und nirgends sonst
- Bildschirmsperre und Gerätecode auf den iPads
- Die eigene Datenschutzdokumentation, in der die Verarbeitung beschrieben ist
Wie Sie den Netzwerkordner einrichten, steht Schritt für Schritt unter Erste Schritte.
Häufige Fragen
PraxBox 30 Tage kostenlos testen
Ohne Kreditkarte, ohne Einrichtungsgebühr. Sie richten den Netzwerkordner einmal ein — den Rest macht die App.